Fazit 2018-2019

Integration heißt Teil(habe)

Alle Projekt-Vorhaben in den FA/FZ/KoBE haben auch im Projektjahr 2018-2019 gezeigt, dass eine kulturelle Vielfalt im Miteinander möglich und Integration durch Bürgerschaftliches Engagement machbar ist. Menschen begegnen, Freunde finden, das von- und miteinander lernen und gestalten, das ist es, worauf es bei allen Projekten vor Ort ankommt. Dabei reicht es meist schon aus, wenn die Augen lächeln und die Menschen, die im "Abseits" stehen, in einen Kreis aufgenommen werden.

Alles andere kommt von selbst und braucht dennoch eine sensible Begleitung der unterschiedlichen Bedarfe. Vielerorts wurden Strukturen und dafür über drei Jahre Beziehungen des Vertrauens geschaffen – unter den Migranten*innen und Einheimischen, aber auch innerhalb der Netzwerke und Kooperationspartner, Vereinen und Organisationen.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mittlerweile konnten wieder einmal hunderte von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für das Thema Engagement sensibilisiert und für ein freiwilliges Engagement gewonnen werden.

 

Zahlen, Daten, Fakten – Ziele erreicht

Eine wissenschaftliche Begleitung konnte in dem Projektjahr 2018-2019 aus finanziellen Gründen nicht beauftragt werden. Dennoch konnten die wichtigsten Zahlen zur Zielerreichung ermittelt werden:

 

Integration durch BE – wir bringen Menschen ins freiwillige Engagement

Auf Basis der Angaben der Projekt-Berichte und Auswertungen der Zielvorhaben der 25 Projekte können wir aber davon ausgehen, dass 2018-2019 insgesamt etwa 1400 Ehrenamtliche mitgewirkt haben, davon ca. 600 mit Migrationshintergrund. Das bedeutet, dass im Durchschnitt  55 Personen pro Standort für ein Engagement motiviert und gewonnen werden konnten.

 

Begegnung schaffen durch Veranstaltungen

Darüber hinaus fanden in allen FA/ FZ/KoBE Veranstaltungen, Begegnungstreffen, Erzähl-Cafés, Schulungen, Austauschtreffen, Aktionstage, Bastelnachmittage, Kultur-Festivals, Koch-Treffen, Interkulturelle Mutter-Kind-Gruppen, Frauen-Treffs und viele andere Formen von Treffen oder Veranstaltungen statt. Eine Fülle an Events, die viele Menschen erreicht haben. Diese konnten dazu beitragen, dass das Interkulturelle Verständnis und das Wissen über freiwilliges Engagement vermittelt und weitergegeben werden konnten.

 

In diesem Bereich können wir daher davon ausgehen, dass insgesamt etwa über 750 Veranstaltungen dieser Art stattgefunden haben und damit über 11.500 Menschen erreicht wurden konnten. Als Teilnehmer*innen oder Gäste.

 

Auf den kommenden Seiten haben wir die Projekte aus dem Förderjahr 2018-2019 dargestellt.


Wissenschaftlich begleitet 2016-2018

In den Projektjahren 2016/2017 und 2017/2018 wurden die Projekte von der Wissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Wegner von der Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften in München begleitet. Es wurde in dem methodischen Ansatz der Evaluation explizit eine wissenschaftliche Beratung und Begleitung intendiert, die zwar auf der einen Seite Daten erhebt und auswertet, auf der anderen Seite aber gemeinsam mit der Projektleitung Schritte berät und bei der eigenen Durchführung qualitäts- und erkenntnissichernder Maßnahmen unterstützt.

 

Dieser Ansatz reicht über eine datenorientierte Evaluation hinaus und ermöglicht eine gemeinsame Arbeit an dem Projekt, die selbstverständlich klar definierte Schritte kennt, aber in Abhängigkeit der Projektentwicklung auch Spielräume eröffnet. Die Evaluation umfasste drei Schritte, die nacheinander abgearbeitet wurden und in diesem Bericht nachfolgend im Einzelnen beschrieben und mit ihren Ergebnissen dargestellt werden. Die Bestandsaufnahme liefert dabei den Hintergrund, um die Unterschiedlichkeit der Ausgangssituationen abbilden zu können. Nach einem halben Jahr wurde ein Verlaufs-Check durchgeführt, der aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Projekt anzeigte. In einem letzten Schritt wurden Daten und Fakten zu den Projektergebnissen gesammelt.

Ergebnisse aus der Evaluation 2017/2018

Mit Blick auf die im Projekt „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ formulierten Ziele, fällt die Bewertung sehr positiv aus. Es hat sich gezeigt, dass das Projekt vor Ort nicht nur auf Resonanz stößt, sondern auch eine Notwendigkeit dafür besteht, da Integration in den Kommunen nicht immer systematisch vorangetrieben wird, dass sich die Freiwilligenagenturen innerhalb sehr kurzer Zeit zu einem

wichtigen Akteur in diesem Feld entwickeln konnten, dass die Freiwilligenagenturen Freiwillige und Partner gefunden haben, mit denen sie lohnenswerte Projekte geplant und umgesetzt haben, dass sich die Freiwilligenagenturen Wissen im Bereich Integration erworben und interkulturelle Fähigkeiten in der Agentur entwickelt haben, die sie als Bereicherung sehen... Lesen Sie hier mehr. 

Ergebnisse aus der Evaluation 2016/2017

Umfangreiche Vernetzungsmöglichkeiten durch Kooperationen 

Neben der Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund, die für ein Engagement gewonnen werden konnten, ist auch die Anzahl der Kooperationspartner interessant, die von den Agenturen und Koordinierungszentren im Laufe des Projekts gewonnen wurden. Es sind immerhin 141 neue Kooperationspartner, die zum großen Teil aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen (d.h nicht klassischen Organisationen, die sich für Migrant*innen engagieren und Migrantenorganisationen) und sich hinsichtlich ihrer Anzahl auch sehr unterschiedlich auf die Agenturen und Koordinierungszentren verteilen. Mehr zu den Ergebnissen aus dem ersten Projektjahr lesen Sie hier im Bericht.


Dokumentation 2016/2017

Im ersten Projektjahr haben insgesamt 20 Standorte teilgenommen. Lesen Sie hier in der ersten Print-Dokumentation die Berichte, Zahlen und Fakten. 

Koordiniert durch:

 

Ko

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