stimmen und feedbacks

Dr. Gaby von Rhein,
Leiterin der Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg und stellvertretende Vorsitzende der
lagfa bayern e.V.

 

Der Titel des Projektes „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ bringt es fantastisch auf den Punkt: Es sind Ehrenamtsprojekte, engagierte Bürgerinnen und Bürger und hinter ihnen stehenden Freiwilligenagenturen, Koordinierungszentren, die wirkliche „Verbindungen“ zwischen Einheimischen und Flüchtlingen und Migranten schaffen. Hier wird Zeit miteinander verbracht, miteinander gelebt, Kennen- und Schätzenlernen ermöglicht – eine nicht hoch genug einzuschätzende Bedingung für die Integration von Menschen, die zu uns kommen und die gemeinsame Gestaltung von „Leben“ durch Einheimische und „Neubürgerinnen“ und „Neubürger“. Wie oft haben wir im Landkreis Regensburg von ehrenamtlichen Helferkreisen für Asylbewerber und Flüchtlinge, in denen anfangs vielleicht nur die einen für die anderen da waren, gehört, wie bereichernd, wie schön mit zunehmender Zeit das Gestalten und gemeinsame Helfen für beide Seiten ist – Helferinnen und Helfer und Flüchtlinge oder Migranten. Projekte wie die von „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ sind Gold wert – für diejenigen, die sie machen, für ehrenamtliche Koordinierungszentren und für die lagfa Bayern. Davon bin ich überzeugt.“

 


Beatrix Hertle,

Landesgeschäftführerin
lagfa bayern e.V.

"Das Projekt „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ zeigt es deutlich: Integration von zugewanderten Menschen wird nicht ohne das Bürgerschaftliche Engagement von vielen Aktiven funktionieren. Die Sprache zu lernen, einen Beruf auszuüben und eine Wohnung zu haben sind im Grunde nur erste Schritte, damit Menschen sich heimisch fühlen. Wahrhaftig in einer fremden Kultur angekommen ist man doch erst dann, wenn man sich für das Gemeinwohl und für Andere vor Ort freiwillig einsetzt. „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ bringt Menschen mit Migrationshintergrund in ein freiwilliges Engagement. Besser geht’s im Sinne der Integration nicht. Was die 25 Projekte von bayerischen Freiwilligenagenturen, -Zentren und Koordinierungszentren BE in diesem Projektjahr geleistet und bewiesen haben ist enorm und ein echter Gewinn für alle.  Hoffen wir, dass derartige Projekte noch lange die nötige Unterstützung erhalten, die sie brauchen um weiterbestehen zu können."

 


 

 

 

 

 

 

 

 
Anita Raffelt,

Projektmitarbeiterin 

ZAB Nürnberg

 

"Ich bin sehr berührt davon, wieviele Zugewanderte sich engagieren wollen, um darüber Kontakt zur deutschen Kultur und Sprache zu erhalten. Die freiwillige Mitarbeit in einer gemeinnützigen Institution fördert nicht nur die Sprachpraxis, sondern auch wertvolles Wissen über die Strukturen und Abläufe in der Einrichtung. Da diese Kenntnisse nicht rein informativ über Medien vermittelt werden, sondern in der persönlichen Zusammenarbeit, kann dieser Prozess auch auf emotionaler Ebene zu einem wachsenden Heimatgefühl beitragen."


 

 

 

 

 

 

 

Amjad Abo Huwaij,

engagiert bei
"Gemeinsam Leben und
Europa“ in Passau

"Mein Name ist Amjad Abo Huwaij und engagiere mich seit Februar bei „Gemeinsam Leben und Europa“ in Passau, bei unserem Verein habe ich Teilzeit Bundesfreiwilligendienst gemacht , diese Schritt war die beste schritt , die ich in Deutschland gemacht habe, ich arbeitete in verschieden Projekte auf national und europäische Ebene im Rahmen Integration und was hat mit Integration zu tun , Solche Projekte sind sehr Wichtig und haben ein Größe Einfluss auf die Integration Prozess, das weiß ich, weil schön ich beeinflusst war und ich viel Unterstützung  hatte , die mich geführte hat, um mehr und mehr zu integrieren , außerdem die deutschen Gesellschaft besser zu erkennen zusätzlich die Haupte Informationen , die ich brauchte, um meine Strategie und mein Plan sonst mein Zukunft hier In Deutschland zu planen, solche Projekte haben mir mehr das Mut gegeben um mich zu engagieren und mir die Tür geöffnet, um mich im sozialen Bereich zu arbeiten, sonst  das Versuch etwas zurück zu geben, was schon  mir  die Gesellschaft schon gebietet und unterstützt hat."

 


 

 

 

 

 

 

 


Vanessa Körner, 
lagfa bayern e.V.,
Projektleiterin
Miteinander leben -
Ehrenamt verbindet

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – diese Worte von Paul Watzlawick begleiten mich bei meiner täglichen Arbeit.  Dabei kommt es nicht darauf an, dass wir dieselbe Sprache sprechen. Die persönliche Begegnung und von- und miteinander lernen, das ist es, worauf es ankommt. Dabei reicht es aus, wenn die Augen lächeln und wir die Menschen, die im "Abseits" stehen, in unsere Kreise aufnehmen. Alles andere kommt von selbst. Jedoch braucht es Zeit und Geduld. Und auch dass es mal Rückschritte gibt und neue Ansätze geschaffen werden müssen, gehört auch dazu.

Deshalb ist Dranbleiben unsere Devise. Und wenn es mal nicht läuft wie geplant, packen wir es gemeinsam neu an. Dabei ist mir das Vertrauen untereinander und ein guter Umgang sehr wichtig.

Über die Erfogle und Ergebnisse innerhalb der Projektarbeiten bin ich immer wieder aufs Neue begeistert. Es wurden und werden Strukturen und Beziehungen des Vertrauens geschaffen - unter den Migranten*innen und Einheimischen, aber auch innerhalb der Netzwerke und Kooperationspartner, Vereinen und Organisationen. Das ist und war die Basis für den Erfolg der Projekte auch im zweiten Förderjahr 2017/2018. Auf dieser Basis konnten bereits über 600 Migranten*innen für das Thema Engagement sensibilisiert und für die Engagementlandschaft gewonnen und dazu über 240 Kooperationen eingegangen werden. Das zeigt uns, dass ein "Miteinander" möglich und Integration durch Bürgerschaftliches Engagement machbar ist."

 


Haben Sie auch eine Rückmeldung für uns? Dann schenken Sie uns Ihre Stimme. Schreiben Sie uns an vanessa.koerner@lagfa-bayern.de.


Koordiniert durch:

Kontakt

Konrad-Adenauer-Allee 43

86150 Augsburg

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 9-13 Uhr

Tel.: 0821 20 71 48-0


Quicklinks

Gefördert durch: